Gerade hat die britische Musikerin Rosie Lowe ihr allererstes Album bei Polydor Records rausgebracht. Control entstand mit Unterstützung vom The Invisible-Gitarrist Dave Okumu.

Die junge Dame mit der souligen Stimme spielt nun zwei Konzerte bei uns – präsentiert von HEY. Am 4. März in Hamburg (Nochtspeicher) und am 5. März in Berlin (Privatclub). Vorher war sie so nett, uns ein paar Fragen zu beantworten:

Wie würdest du deine Musik beschreiben?

Ich bin mir nicht sicher. Ich bin eigentlich viel zu nah dran, um in der Lage zu sein, meine Musik zu beschreiben. Deshalb überlasse ich das den anderen.

Welche Künstler haben dich am meisten geprägt?

Ella Fitzgerald, Erykah Badu, Carole King, Joni Mitchell, Liane Carroll.

Wie hast du deinen Produzent Dave Okumu (von The Invisible) kennengelernt? Inwiefern hat er dich und deine Musik beeinflusst?

Ich habe Dave Okumu vor über vier Jahren kennengelernt und wir wurden beste Freunde. Er produzierte meine erste EP, Right Thing, gemeinsam mit Kwes und ich wusste, dass er die perfekte Person ist, mein erstes Album zu machen. Vor allem wegen seines Einfühlungsvermögens und seinem Verständnis von mir als Person und meiner Musik.

Welches Talent hättest du gerne?

Ich wünschte, ich könnte so gut Piano spielen wie Keith Jarrett.

Was ist dein Lieblingsbuch?

Just Kids von Patti Smith oder The Power Of Now.

Wie würde deine Henkersmahlzeit aussehen?

Risotto von meiner Mutter oder die berühmte Pasta meines Vaters.

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Was ist so „kontrollierend“ an deinem erste Album?

Ich habe das Album Control genannt, weil es ein sehr präsentes Thema in den vergangen Jahren bei mir war. Jetzt geht es aber eher darum, davon loszulassen.

Was war das beste Konzert in deiner bisherigen Karriere? Und was das schlechteste?

Mein bestes Konzert war die Album-Release Show im Londoner Club Oslo vor ein paar Tagen. Es war wirklich besonders und ich werde es niemals vergessen!

Das schlechteste Konzert war vor einigen Jahren beim Radio 1 Big Weekend in Glasgow. Ich war krank und nervös. Außerdem gab es technische Probleme und ich konnte mich nicht singen hören.

Wo bist du am liebsten?

Zuhause in Devon.

Was können wir in diesem Jahr von dir erwarten?

Mein Album ist jetzt draußen und ich hoffe, ich kann raus auf die Bühne und so viel Konzerte spielen, wie möglich. Darüber hinaus möchte ich mehr reisen und mein Publikum besser kennenlernen. Ich habe auch ein paar sehr spannende „Features“ in der Pipeline!

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