„Musik funktioniert in Indien anders“ – hier geht es weiter zu Teil 3 des Interviews:

Und die indische Presse ist ja auch auf eure Konzerte angesprungen!

Johannes: Ja, völlig absurd! Die größten und auflagenstärksten indischen Zeitungen (Red.: Times Of India und Hindu) haben Artikel gebracht.

Keshav: Und dann haben wir noch mit meinen Cousinen einen Track aufgenommen. Wir haben einfach spontan ein Studio gebucht und dann einen alten Film-Song, der uns total umgehauen hat, aufgenommen. Das war auch eine tolle Erfahrung!

Und was nimmt man von so einer Reise für seine Musik mit?

Keshav: Ich war im Anschluss an die Tour noch 2 Monate länger da und habe dann auch mit vielen indischen Musikern zusammengearbeitet, wenn auch mehr für mein Solo-Projekt. Dabei habe ich dann auch sehr viel mit indischer Musik experimentiert. Das hat meinen Horizont schon ziemlich erweitert und ich versuche schon auch immer etwas zu lernen – weil die Musik in Indien eben anders ist und ganz anders funktioniert.

Genug zurückgeguckt. Was habt ihr für das restliche Jahr noch vor?

Keshav: Wir arbeiten auf jeden Fall am ersten Album und haben auch schon einige neue Stücke. Und wir würden gerne ein Booking und ein Label finden. Für das Album, eine Tour… usw. Aber jetzt schon Termine zu nennen, wäre noch deutlich zu früh.

Die Over The Hills 12″ kann in Köln bei a-Musik, Groove Attack Recordstore, Underdog Recordstore und Parallel Schallplatten gekauft werden – inkl. MP3-Code. Wer die Tracks lieber sofort als MP3 haben möchte, der kann sie via Bandcamp kaufen.

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