Bei Flo stand der Januar fast durchgehend unter dem Motto „Sampha-all-day-long“. Und dazu noch je eine Prise der alten Jay-Z-Alben und den Scheiben von Thundercat. Fertig! Black Music Galore!

Bei Daniela wurde vor, während oder nach Quizduell auch Musik gehört. Viel Nostalgisches wie DCFC, Bishop Allen, Okkervil River und Bright Eyes – oder eben neue Bands, die ganz gut in dieses Schema passen, wie die Crashcaptains aus Berlin). Bester Song aber: Andrea Schroeder – The Ghosts Of Berlin. Zuviel für Berlin!? Hört mehr Pascow!

Benni hat den Januar damit verbracht, vor seiner dringend zu schreibenden Magisterarbeit wegzulaufen. Immer dann, wenn die Panik zu groß wurde, hat Kurt Vile mit Walking On A Pretty Daze für Beruhigung gesorgt (also sehr oft). Abgesehen davon rotierte heiß: Ja, Panik – Libertatia, Brian Eno – Music For Airports, Yumi Zouma, Mac DeMarco und zumindest ein Teil der neuen Platte von The Notwist.

Kristin hat in diesem Monat Fever Ray neu für sich entdeckt und hört seither das Album Seven auf Dauerschleife. Überraschender- und schönerweise fielen ihr zahlreiche oft gehörte, aber längst vergessene Lieder wieder ein, wie Forest Fire – Fortune Teller, Michachu and the Shapes – Turn me well, Yeasayer – O.N.E., Neon Indian – 669 (I Don’t Know If You Know) und dank der iTube-App die für 89 Cent den anderen Apps auf dem Handy Gesellschaft leisten darf, direkt auch für unterwegs.

Auf der Fahrt zum Eurosonic Festival lief auf Christians Mixtape vor allem Dena, Jaakko Eino Kalevi und Jungle. Seine Neuentdeckungen des Monats sind aber vor allem Quilt und Chastity Belt. Quilt werden im April übrigens auf Europatour kommen und die Kölner am 16.4 im King Georg beehren. Weiterhin ist Christian der Meinung, dass Moto Boy im Januar mit Someday den besten Song aller Zeiten veröffentlicht hat und freut sich tierisch über das tolle neue Video von seiner Kumpeleule Liz Green.

Fiete schiebt gerne Uni-Sachen auf, deswegen war der Januar recht stressig. Entspannen konnte er mit seiner neuentdeckten Liebe zu Laurie Anderson, die Bachelorette anscheinend stark beeinflusst hat. Noch chillaxter wurde es mit der kompletten Diskografie der Beach Boys. Ansonsten steppte der Bär bei King Tuff und Eagulls.

Kaum im neuen Jahr, schon so viele gute neue Songs und Newcomer. Nicolas ist begeistert von Chorus Grant aus Kopenhagen nach MANSIONAIR aus Sydney, von Henrik José bis Babe oder Goofy Foot. Aber auch altbekannte wie Damon Albarn oder Wild Beasts melden sich an und überzeugen mit toller Musik. Bestes Cover im Januar kommt eindeutig von Tears & Marble mit einer neuen Variante von What is Love von ehhhm Haddaway. Was der Februar wohl so kann?

Bei Banhfahrten hat Steffen die Dual EP von Sampha in Dauerrotation gehört. Außerdem im Januar die Zeit gefunden in die zweite Platte von Thundercat reinzuhören – und sofort daran hängenzubleiben. Ähnlich erging es ihm mit Jaakoo Eino Kalevi und Rosie Lowe.

Das grau-nasse Januarwetter und das daraus resultierende Bedürfnis nach einem Kontrastprogramm könnten bei Sylvia gut dazu beigetragen haben, dass der grandiose Buena Vista Social Club, allen voran jedoch Ruben Gonzales und sein famoser Son in diesem Monat in musikalischer Dauerschleife liefen. Nach Käse- und sonstigen kulinarischen Exzessen auf dem allwöchentlichen Pariser Marché gabs zur Abwechslung auch mal den französischen Altmeister Serge Gainsbourg im Audioregal. Manchmal können Klischees so wunderbar sein.

Human Drama – so könnte das Thema des Monats bei Vanessa heißen: In ihrer Playliste trafen sich Gender-Freunde The Knife und Planningtorock, die “moderne Feministin” Beyoncé und Busta Rhymes, und Grace Jones. Außerdem war da noch Stephen Malkmus, der über die sexuellen Vorlieben des Senators singt. Schön war’s!

Wenn ich so überlege, habe ich eigentlich ausschließlich Warpaint’s Krimson gehört. Zu Recht. Gez.: Philipp