Death Cab… – ah nein, es sind die CRASHCAPTAINS aus Berlin. Die Band um das Bruderpaar Nicolas [Gesang, Gitarre] und Tobias Heintz [Gitarre, Keyboard, Gesang] veröffentlicht am 31.01.2014 ihr selbstproduziertes, durch Crowdfunding finanziertes Debütalbum mit dem Namen Some Time Soon. Komplettiert werden sie durch Simon Lohss [Bass], Felix Menzel [Drums] und einer im Promosheet namentlich nicht erwähnten Dame. Gerade der Boy/Girl-Wechselgesang verzückt mich mehrfach. Laut Facebook befindet sich die Band etwas „stuck between summer and fall„. Ich kann euch beruhigen, das funktioniert wohl auch im Januar ganz gut.

Some Time Soon beinhaltet zehn teils hymisch, teils verträumte Indie- und Postrock Songs. Your Heart Is Not Like Mine, Not So Super-8 (als Ohrwürmer) und Saltwater (als verträumte, sich bis unendliche steigernde Postrock-Hymne) gefallen besonders gut. Was mich unendlich nervt, ist das Geklopfe bei Bright Blue. Vorbilder sind Death Cab For Cutie, Stars, The Notwist, Phoenix und Journey. Das hört man. Wer sich also mit diesen Bands identifizieren kann, ist bei den CRASHCAPTAINS gut aufgehoben.

Menschen, die sich am 31.01.2014 in Berlin herumtreiben, haben die außergewöhnliche Möglichkeit an der Record Release Show im Antje Øklesund, Rigaer Str. 71 teilzunehmen. Hoffentlich kommt die Band irgendwann auch mal in den Westen des Landes, denn da haben sie sich bisher sehr rar gemacht. Falls sie überhaupt dort waren.

Anspieltipps: Your Heart Is A Lot Like MineNot So Super-8Grand Central North, Saltwater

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